Super Start in den Tag...

Heute morgen wollte ich die Tür aufmachen - denkste! So siehts momentan vor meinem Fenster und meiner Tür aus:

Chaos-Campous

Jaaa, die Türe gehört zu meinem Zimmer. Haben wohl mal wieder ein biiiirebiiitzeli zuviel getrunken... Das stehen jetzt Fahrräder, Abfalleimer, Stühle, Brettter etc. wild aufeinandergestapelt... Mein Fahrrad wurde immerhin hinter das Auto gestellt und nicht mitten ins Chaos...

Mein Holland-Trip

Vorweg (bevor wieder Kommentare kommen): Jaaaa, zwischendurch gehe ich auch mal zur Schule :-) Aber nicht letzte Woche… Da war ich nämlich mit einem roten Flitzer mit Luzerner Nummer sowie vier Reisegspändli auf wir-reisen-druch-Holland-Erkundungstour.

Fabio – auch ein Opfer des HSW-Clans – studiert in Rotterdam. Und Rotterdam ist nur eine Stunde von Antwerpen entfernt. Und Fabio hat ein Auto. Und eine gute Idee. Zu fünft (2x Schweiz, 2x Deutschland und 1x Lettland) sind wir während drei Tagen durch Holland gefahren. Unsere Tour führte uns auf die Insel Texel, über eine Autobahn die quer übers Meer führt, nach Sneek einem bekannten Segel-Dörfli sowie nach Groningen, einer Studentenstadt. Übernachtet haben wir in B&B’s. Und gopf, da tauchen auch noch Gestalten hinter den Türen auf, wenn man mal spontan klingelt… Von betrunkenen alten Frauen mit Schweizer Bettmatrazen über Familien mit 3 Mini-Hunden und Traumzimmern...

Während diesen drei Tagen habe ich das typische Holland gesehen, wie man es sich vorstellt: Niedliche Häuser mit kleinen Gärtchen und netten Bewohnern. Und dann, der „Schock“! Kontrast total… Am Freitag sind wir in der Nacht nach Rotterdam zurückgefahren und ich habe spontan beschlossen, noch zwei Tage bei Fabio zu bleiben. Clever wie er ist hat er mich Touristin am ersten Abend natürlich über die Erasmus-Brücke hinweg in die Stadt gefahren. Das war vielleicht ein Anblick! All diese hohen Häuser und bunte Lichter. Etwa so stelle ich mir Amerika vor – aber nicht Holland! Aber Rotterdam ist definitiv anders als der Rest vom Land- aber irgendwie genau deswegen spannend! Alte Häuser stehen neben Hochhäusern, in der Nacht werden Muster mit Farben auf das eine Gebäude projiziert und hektische Leute überall.

Fabio wohnt etwas ausserhalb vom Zentrum in einem Studentenheim im 8. Stock. Mit GENIALER Aussicht!! Und wenn man über den Notausgang aufs Dach steigt (neeeeein, es war nicht gefährlich und jaaaa, wir haben aufgepasst) dann sieht man sogar noch mehr von der Stadt. Wunderschön! Dann das typische Holland-Programm: Mit dem (Schrott…)Velo durch die Stadt fahren, Tourist spielen, Kaffee trinken und das Leben geniessen! Hach, es war toll. DANKE TUISIG, Fabio!

mein-Schrottbike-ohne-Bremse

Trip to the Ardennes

Haaach, der Trip nach Ardennes ist leider schon vorbei :-( Etwa 80 Studies haben das Wochenende an einem typischen Ferienort in Valonien verbracht. Geschlafen haben wir in Bungalows mit eigener Küche und mitten im Grünen.

Tag 1, Freitag:

Die Busfahrt war lustig - 3h lang.... Klatschen & Tratschen und viiiiel Ungesundes zu Essen und was nettes zu Trinken. Dann Ankunft um 11 Uhr Abends in dem Resort, Bezug des Bungalows (wir konnten und das einzige 8er-Bungalow schnappen!), Foodbox abholen (mit Essen bis Sonntag drin) und erst mal Bettenaufteilung. Es hatte 3 Zimmer und 2 Betten im Wohnzimmer... Da lag ich dann... War strategisch gesehen ein ganz guter Platz :-) Dazu später mehr...

Die ESN (Studentenverbindung) - Leute haben aus einem der leeren Bungalows ein Party-Bungalow gemacht. Hotdog zur Stärkung, Non-Alkoholische Getränke gratis und Bier und Wein für EUR 1.- ein fairer Deal! Musik wurde gespielt und dank den Lichtern kam sogar fast so etwas wie Clubbing-Atmosphäre auf :-) 5 von uns sind dann irgendwann um 2 rum mal nach Hause - die restlichen 3 haben sich selber "beschäftigt". Dann der erste Besuch von denen bei uns im Bungalow um 4 Uhr. Sie sitzen im Wohnzimmer, prahlen mit ihren Erlebnissen und ich - natüüürlich still und leise und klammheimlich die Ohren aufgespannt - liege daneben und lache mir ins Fäustchen :-) War amüsant. Dann: sie beschliessen wieder Gas zu geben, gehen zurück ins Party-Bungalow und das gleiche Spiel dann 2h später. Sprich, ich hatte zwar nicht viel Schlaf aber eine unglaublich amüsante und spannende Nacht :-)))


Tag 2, Samstag:


Um die Köpfe zu verlüften war ein Spatziergang durch die wunderschöne Landschaft angesagt. Ist wirklich sehr schön in Ardennes! Viel Grün, Wald, Natur.

Dann abends war selberkochen aus der Foodbox angesagt. Reis und mit Wasser verdünter Gulasch... Hm... (danke Denny....) plus Suppe die so grün war dass sich keiner traute, diese zu probieren. Vorgehen: Jeder probiert ein Anstands-Happen und anschliessend werden wieder Cookies aufgetischt für den Resthunger :-) Die Party im Bungalow startete erst um 12 also haben wir bis dahin das Spiel "Who am I?" gespielt. Jeder kriegt ein Post it auf die Stirn geklebt und muss durch Fragen erraten, wer er ist. So einen lustigen Abend hatte ich schon lange nicht mehr! Zum Zug kamen Krusty the clown, Miss Piggy, Miss Schweiz, Bill Gates, Rudolf das Renntier, Hitler, die Freiheitsstatue, ein paar Insider und weitere mehr :-) Je später der Abend desto lustiger der Abend und die Fragen. Dummerweise konnte sich gegen Ende keiner mehr erinnern, welche Fragen er denn schon gestellt hatte :-)

Danach weiter zur "Party" und anschliessend die Chance, sich an den "Nachtruhestörer" von gestern zu rächen, weil die nämlich schon geschlafen haben als wir heimkamen *fiiiieslachen*


Tag 3, Sonntag:

Heimreise :-( Zuerst putzen, dann warten auf den Bus... Auf der Rückreise haben wir uns noch eine unglaublich spannende (...) Höhle angeguckt und um 8 Uhr abends war das Wochenende dann leider auch schon wieder vorbei.

Es war ein absolut GENIALES Wochenende! Danke an alle!!! Und hier unsere super-Bungalow-Gäääääng:

8er-Bungalow

Christian, Denny, Gemma, Eva, Rico, me, Yvonne und Hanna

DANKE!

Für euch klingt das jetzt vielleicht etwas komisch aber ich freue mich jeweils RIIIIIESIG über eure Post oder eure Kommentare im Blog! Ist ein solcher Aufsteller wenn man morgens kommt und Postkarten aus den Ferien, Briefe oder Zeitungsausschnitte in einem Couvert mit dem eingenen Namen findet! Deshalb hier:

Tausend Dank an Merete-die-Nette, die "Tanzende, singende H'H'H's in Canada" (Hü, Heimann, Häuptli), olé-olé-Supertommy und meiner Mum für die Post! Und natürlich auch an die Blog-Leser und die Mailer mit Updates aus der Heimat :-)

War übrigens am Wochenende in Amsterdam. Eigentlich war der Plan, dort zu übernachten aber wir waren nicht ganz die einzigen mit der Idee... Sprich: alles ausgebucht. Macht nix, fürs Käfelen und durch-die-Strassen-schlendern hat die Zeit allemal gereicht und da Amsterdam nur 2 Autofahrstunden von hier entfernt liegt, war es auch sicher nicht unser letzter Trip dahin.

Uuuuuuund, dieses Wochenende fahren wir nach Ardennes *freu* Das liegt im französisch sprechenden Teil von Belgien. Die Studentenverbindung organisiert einen Ausflug dorthin - es sollen etwa 100 ERASMUS-Studenten kommen! Das wird suuuper! Und Ardennes soll auch wirklich schön sein. Werd euch dann natüüürlich davon berichten.

Jetzt plane ich gerade mein Nachmittags Programm... War morgens 2h in der Schule und mein nächster Einsatz findet morgen von 15.30 - 17.30 statt... Haach, ist das Leben schön!

By the way: Wie war euer Start an der HSW ooooh äxgüsi, ich meinte natürlich HSLU oder wie sie sich jetzt auch immer nennt?! Wünsche jedenfalls fiiiiel Sbass an der warm-up Party morgen :-)

Ach ja: WÄHLT HÜ IN DEN NATIONALRAT wollte ich noch sagen :-) Hü for President

Hue

Kate Ryan & eine riiiesen Studentenfete

Gestern war die „Party des Jahres“ (ok, vielleicht leicht übertrieben…). Die Universitäten von Antwerpen haben eine riesen Fete für alle Studis organisiert. Star des Abends: Kate Ryan, belgische Sängerin und auch bekannt vom Eurovision Song Contest. Location: Irgendwo ab-der-Welt im Hafenviertel in einem Hangar. Studis aus ganz Antwerpen haben getanzt und gejohlt. Uuuuuund: Kate Ryan’s Songs kenn ich sogar *stolz* Dann muss sie WIRKLICH berühmt sein :-) Fazit: Ein super Abend, habe „echte“ Belgier kennen gelernt und bin eher spät als früh nach Hause…

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Mein 1. Besucher

Hurrraaa, der 1. Besucher: Päscu. Direkt von bella Italia eingeflogen ist er für ein paar Tage nach Antwerpen gekommen. Und wie es sich gehört, habe ich ihn natürlich feierlich in die Bierkultur eingeführt… Wir waren im besten Pub der Welt (Jahr 2007) und haben ein Kuaak getrunken – ein superleckeres Bier welches in einem Reagenzglas mit Halter serviert wird. Das Pub selber (unter dem Namen „Kulminator“ berühmt & berüchtigt) ist einen Besuch wert!! Geführt wird es von einem älteren & ziemlich grauhaarigen Ehepaar (ihr Alter entspricht dem Tempo in dem sie Bier ausschenken – aber für ein Kuaak warte ich gerne…). Rockmusik ist Tabu – es läuft klassische Musik! Und die Getränkekarte umfasst – so wird gemunkelt - über 500 Biersorten. Ach ja, und das stärkste Bier hat übrigens läppische 12%.....

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Neben Antwerpen habe ich ihm auch Ghent gezeigt. Ein Städtchen etwa 50 Zugminuten von Antwerpen entfernt. Mit einer „Map for young travellers“ ausgerüstet haben wir uns durch die Strassen gekämpft.

Wochenendtrip nach Ostende und Brügge

So, tue euch hiermit mal wieder updaten was die letzten 2 Wochen so gelaufen ist. Am vorletzten Samstag haben wir uns die zwei Autos der Deutschen geschnappt (übrigens WUNDERSCHÖNE AUTOS…) und sind zu 8 Richtung Meer gefahren. Endstation: Ostende. Die Fahrt dahin würde eigentlich nicht sooo lange dauern. Aber Ricos GPS (und das GPS hat ja „immer“ recht…) hat uns Mitten durch Brügge geführt. Was ja eigentlich ganz schön aber irgendwie für eine Autofahrt nicht soooo effizient. Jedenfalls sind wir in Ostende ein bisschen am Meer entlang gelaufen, haben Muscheln mit Fries gegessen und die Zeit genossen.

Autos

Auf der Rückfahrt haben wir in Brügge halt gemacht (da waren wir ja schon – wie erwähnt…) Ein wunderschönes Städtchen! Erinnert irgendwie an Venedig mit seinen Kanälen. Auch da ein bisschen rumlaufen, Tourist spielen und staunen. Da war ich sicher nicht das letzte mal!!

Brugge

Am Sonntag war endlich wieder mal schön (mit Sonne und allem). Und da Antwerpen ja bekanntlich einen ziemlich grossen Hafen hat, sind wir inmitten „betagter“ Leute mit dem Touri-Boot während 2 Stunden von Containerschiff zu Containerschiff gefahren. Dazwischen mehr oder manchmal weniger interessante News über den Hafen. Also die Erklärungen in Flämisch waren halb so lang wie jene in Deutsch… Aber damit konnte ich gut leben :-)

Alles paletti Spaghetti

Antwerpen ist einfach suuper! Bin zwar erst etwas mehr als eine Woche da aber erlebt habe ich schon soooo vieles - unglaublich!

Habe mir ein Fahrrad gemietet. Es ist super: dunkelviolett und mit nur einem Gang... Habe bereits Teile davon verloren aber es fährt noch... Dummerweise ist mir eines der Plastikteile mitten auf der Strasse abgefallen. Und noch dummererweise ist dann gleich ein Auto gekommen. Und am allerdummstenweisen natürlich auch vooooll drüber gefahren. Aber egal...

Wir haben mit unseren "Bikes" einen Trip gemacht ans andere Ufer von Antwerpen (das heisst auch so). War superschön! Durch einen Tunnel unter dem Fluss durch und (das Beste, ich war begeistert!!) Mit einem eigenen Velolift runter und wieder hoch!!!

Biketunnel

Abends war dann International Food Evening angesagt. Motto: Komm wann du willst aber bring was leckeres von deiner Heimat mit. Haben wir natürlich gemacht. Rösti & Toblerone-Mousse. Aber da eine Studentenküche nicht soooo gut ausgestattet ist, haben wir ziemlich gekonnt improvisiert. Toblerone-Mousse in der Pfanne zubereitet und die Sahne währenddessen in 3 Gläser abgefüllt aufgrund Platzmangel :-) Dummerweise haben wir vor lauter Geschwafel & Getratsche nicht auf die Sahne geachtet und naja... ihr wisst ja was passiert wenn man sie zu lange schlägt... Tja, also runter zum Nightshop und das ganze Spiel von vorne.

Kochabend-international-Food

Anschliessend gings ausnahmsweise mal weiter an ne Party :-) Themenparties sind hier beliebt, wie man am Foto an sehen kann.... Motto: Märchen & Feen & Wald & Zauberer etc.

Motto-Party

Am Donnerstag war STUDAY - Studententag. Unterricht fand an dem Tag keiner statt, es wäre eh keiner erschienen. Um 2 gings los mit Wettkämpfen unter den Fakultäten. Entertainment: viele Promotion-Stände, Bullriding, Ich-kann-mich-selber-an-die-Wand-kleben-Wand, auf-Trampolin-mit-Seil-hochgumpen-Ding dann 2 Bühnen mit live acts und verdammt viele Studis :-)

Heute wollte ich mir nen Kühlschrank besorgen für mein Zimmer. Da jene in der Küche doch ziemlich "belegt" sind... War leider nix. Der Typ hat seinen Kühlschrank vor einem halben Jahr ausgeschaltet aber leider nie geputzt... So viele Schimmel auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen! Das Ding war schwarz mit Pilzen... Äääääääääääähh. Dann halt doch wieder Stopf-Methode mit 60 anderen in der Küche...

Und morgen gehts um halb 11 los Richtung Ostende. Wir machen einen Trip - yuuupieh :-) 2 Autos, 8 Studis und sicher ne Menge Fun. Ich freu mich drauf!

Free Beer...

Für uns ERASMUS-Leute wird gut gesorgt.... Eine Mail von einer der vielen Studentenverbindungen:


Hellow Lessius Erasmus students, how you doing?

This week it's the Hermes Openingsweek, it's like the ESN ice breaking week.

You can get free food and free beer @ DoeDelZak (DDZ). Doedelzak is a bar near Lessius kortenieuwstraat. The adress is sudermanstraat 12. All most every student organization has this week it's openingsweek, but go at least one time to Doedelzak. You will like it!! (www.hermesantwerpen.be)


Tuesday: 12.30 free pizza + free beer; 14.45 more free beer
Wednesday : 12.30 free hot dogs + free beer; 14.45 more free beer
friday: 12.30 free french fries and hamburgers+ free beer; 14.45 more free beer

Wednesday night, Hermes will give a big party at cafe d' anvers ... (much better than wikings @ petrol, if you don't believe me compare the pics from last year ... )
we can meet in doedelzak at 21.00!! i hope to see you there


Jaaa... und so sieht das ganze dann aus:

Free-Pizza

2. Erkenntnisse über Belgien und Belgier

Aaalso, von den "weltberühmten" Belgium Fries hab ich euch ja schon erzählt. Hier der Beweis:

Fritur N. 1


Die nennen sich selber die Nr. 1 beim Fritten-backen... Werd euch dann berichten, obs stimmt :-)

Dann, der Nationalsport Nr. 1: Velofahren!!! Gestern, Sonntag, war autofreier Tag. Und da sahen die Strassen so aus:

Velo-Hobby

Und ein weiters grosses Hobby: Flohmärkte! Da stellt jeder seinen alten Chrims Chrams vor die Hütte. Egal ob er an der Hauptstrasse wohnt oder irgendwo im "Chruuut" usse.

Flohmarkt

Ach jaaaaaaaaaa, und die Belgischen Waffels sind wirklich lecker! Und die gebackenen Apfelringe auch! Und mmmh.... die Waffeln mit Sirup drin! Unwiderstehlich... Jetzt fehlen nur noch die Schmortbollen oder sowas, keine Ahnung was das ist aber an diesem Schild laufe ich fast täglich vorbei. Und natürlich belgische Schokolade, die steht mir auch noch bevor *freu*

Apfel Beignets

"Alltag"

So, der "Alltag" hat mich wieder. Heute war der 1. Tag in der Schule. Oder ich sollte besser sagen, die ersten und letzten 2h Schule diese Woche... Am Morgen 1h Introduction, dann Pause und dann 1h Unterricht. Und den Rest der Woche hab ich frei... Zumal jeden Mittwoch und Freitag sowieso kein Unterricht stattfindet. Nur so, nebenbei erwähnt...

Am Donnerstag ist Studay - offizieller Studententag. Da an diesem Tag sowieso keiner anwesend wäre, geben die Unis an diesem Tag allen frei. Alle Studis von ganz Antwerpen (und das sind einige!) werden an diesem Tag zuerst Sportwettkämpfe austragen und abends, riiiiiiiiiiiiiichtig, Bier trinken :-) Bin gespannt...

Habe heute auch ein Bike gemietet. Also ja, Bike ist jetzt wohl was übertrieben... Es fährt :-) Die Schule bietet die für EUR 15.- für ein Semster an - Schnäppchen!

Zudem sind wir bereits am Pläne schmieden und Luftschlösser bauen betreffend Trips. Da Brüssel ja ziemlich zentral liegt, ist ganz Europa leicht erreichbar. Paris: 2h mit dem Zug, Amsterdam: 1h mit dem Zug, nach London: für EUR 20.- retour inkl. allem. Werde also doch den einen oder anderen Ausflug machen :-) *freuuuu*

1. Erkenntnisse über Belgien und Belgier

Ich bin zwar erst seit Mittwoch da, aber über Belgien habe ich doch schon einiges erfahren:

- Sie sind bekannt für Schokolade, Bier und ihre Fries. Die ärgern sich darüber, dass man die Pommes Frittes French Fries nennt denn eigentlich kommen sie ja aus Belgien... Es gibt verschiedene Restaurant, die nur eine Portion Pommes verkaufen, meistens mit Muscheln dazu.

- Bier, Bier, Bier. Unglaublich! Die haben zwei Biersorten, die brutal stark sind! Die "normalen" sind schon um 4 - 5 Promille rum aber es gibt tatsächlich eines mit 8.5 (Duvel) und ein weiteres mit 9.5. Yana, die Griechin, hat gestern ein Duvel probiert und sagte, "aaach, das ist gar nicht stark" und am Ende "oh... es war doch stark" :-)

- Studiparties werden hier gross geschrieben. Jede Fakultät der Uni und der FH hat ein eigenes Wappen, eine eigene Stammbeiz (und als Wirtschaftsstudent geht man NIE in das Snob-Pub der Jus-Studis :-D) und eigene Parties. Und überall wo hinter dem Partynamen TD steht (= Te Dansé) ists eine Studiparty.

- Da Brüssel das Zentrum von Europa darstellt, ist die Stadt mit allen anderen sehr gut verbunden. Amsterdam 2h, Paris 2h etc etc. Werde da also mal Europa erkundschaften.

- Belgien besteht aus 3 Teilen: Flandern wo sie Flämisch sprechen, Brüssel dass offiziell Bilingue ist (also Französisch / Niederländisch) und Valonien (Französisch und Deutsch). Flämisch ist aber eigentlich nur ein Dialekt vom Holländisch, geschrieben wirds genau gleich. Und mit Holländisch würde man hier auch durchkommen. Aber eben, sie sprechen Flämisch und NICHT Holländisch!

- Antwerpen heisst eigentlich "Hand werfen". Es gibt eine Sage, dass hier ein Riese den Hafen beherrscht hat und von jedem Schiff Geld verlangte, damit sie passieren konnten. Ansonsten zerstörte er sie. Irgendwann kam ein mutiger Mann der nicht bezahlen wollte, hackte dem Riesen die Hand ab und warf sie ins Meer. Daher kommt der Namen.

Jup, mehr folgt dann mal...

Pätty in Antwerpen

ein Semester in Belgien

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