Tag 3

Der erste Tag @ school. Viele verwirrte Gesichter und eine völlig unorganisierte Schulleitung. Angefangen hat es 15 Minuten später, die letzten trafen etwa 45min später ein (Spanier....) Meine Gspändli kommen aus der Slowakei, Schweden, Ungarn, Spanien, Lettland, Deutschland, Belgien, Holland etc. Der Stundenplan: 2 - 4h pro Tag, am Mittwoch frei. Allerdings ist der erst "provisorisch" nachdem sie bemerkt hatten, dass wir nächste Woche keine Stunden eingeplant haben obwohl Unterricht wäre. Der Lehrer wusste es auch noch nicht... Dann die Powerpoint-Präsentation: oh, that's for last year... oh, that's not true... oh, forget that, that's not for you und und und :-)

Anschliessend haben sich die verschiedenen Studentenorganisationen vorgestellt (die sind verdammt gut organisiert hier, die HSW wird wohl noch Jahre dafür brauchen...) Und das social program für die nächsten Tage: Party hier, Party da, Party, Party, Party. Ach ja, und das Wort des Tages "free beer" und "free cocktail" und "have fun". ERASMUS halt... :-)

Heute Abend um 8 gehts los. Zuerst ein Bierchen bei nem Gspändli um die Ecke und dann Party mit "free beer" an der Schule um "möglichst rasch neue Leute kennen zu lernen". Mir solls recht sein :-)))

Tag 1

Sooo, jetzt hab ich mal ne ruhige Minute und komme dazu, euch von meinen letzten drei Tagen zu erzählen.

Tag 1: Die Reise und die Jugi

Eben, 11h Reisezeit. Aber mit dem Zug wars noch ganz angenehm. Zwischen Basel und Brüssel liegen 6.5h Zugfahrt und ich hatte mich schon auf ein nettes Gegenüber gefreut. Weit gefehlt... Nett wäre sie ja sicher gewesen aber die Dame vis à vis war von ziemlichem Umfang, "leicht" ungepflegt und naja... nicht wirklich der schönste Anblick für 6h Fahrt... Und dann hat sie noch Französisch gesprochen... Die Landschaft habe ich dafür umso intensiver betrachtet :-) Die Jugi war auch ganz ok. Im Judenviertel gelegen und in Antwerpen ist ja die grösste Judensiedelung von Europa. War ganz amüsant, die ganzen modischen Kleider und deren Löckchen mal von Nahmen zu sehen.

Das Zimmer habe ich mir mit 3 Männlein geteilt. Der erste - wie erwähnt - schlief schon um 8, den zweiten habe ich nie gesehen dafür gehört... Schnarchen kann er. Und der dritte, der kam abends um 11 mit ner rechten Bierfahne nach Hause. Ein Erlebnis!

An diesem Abend habe ich dann auch Yana - eine Griechin - kennen gelernt. Nice girl...

Tag 2

Und los gehts... Tag 2. Zuerst eine SIM-Karte kaufen für eine belgische Nummer. Dann neue Schuhe (neeeein, nicht für mich!) für Yana, der Griechin Dann ab auf Zimmersuche. Wir haben so viele Telefonate gemacht, alles ausgebucht! So sehen die Inserate aus und das ist Yana beim verzeifelten telefonieren:

Wohnungssuche
Te-Huur


Der erste Satz von uns "We are students..." dann gleich "sorry, no rooms left". Ok... nicht aufgeben... Think positive (gell, Reto) Ich hatte von zu Hause aus ein Zimmer so provisorisch gebucht, an der Kloosterstraat... Hatte allerdings doch so meine Bedenken, weils recht nach Kloster klang. Habe Yana dann mitgeschleppt und zusammen sind wir quer durch Antwerpen gelatscht um die Strasse zu suchen. Unterwegs noch kurz bei der Schule vorbei (ein wunderschönes altes Gebäude mit Garten!!).

Schule

Auf den ersten Blick sieht der Campus Kloosterhof ganz gut aus. Mit kleinem Garten und recht niedlich. Die Zimmer waren auch ok und ich hatte defintiv keine Lust, unter der Brücke zu schlafen. Also haben wir die Zimmer gebucht und sind jetzt Nachbarn. Seither nennt Yana mich "Darling" :-)

Dann die nähere Erkundung: Es sind 65 Zimmer da - und eine Küche. Und die sieht auch so aus... Es hat einige Asiaten die kochen wie wild aber waschen nie ab. Sprich, die Küche ist schmutzig und dreckig und iiiiiiii. In meinem "Block" hats 5 Zimmer und 1 WC (2. Stock) ohne Lavabo und 1 Dusche (1. Stock). Lavabo habe ich zum Glück im Zimmer und naja, dann laufe ich halt nackt die Treppen hoch zur dusche... Wir sind ja noch jung & knackig *blöff*

Ja, hatte anfangs doch etwas Mühe. Alle so dreckig! Aber die Leute hier scheinen ganz ok zu sein. Viele Belgier & Holländer hier, aber witzige Leute. Sassen gestern Abend noch bei einem Strawberry-Beer mit denen zusammen.

Und das ist mein Zimmer:

Zimmer-1
ZImmer-2

Pätty in Antwerpen

ein Semester in Belgien

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